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..sie gedeiht.

Ich zog mir eine Hose an. Irgendetwas piekste in meiner Hosentasche. Ich steckte meine Hand in die Tasche und nahm herraus, was sich darin befand. Eine Art Korn, war es wohl. Da erinnerte ich mich. Ich hatte diesen Korn von einer alten Dame bekommen. Es mag schon eine Ewigkeit her sein, als sie ihn mir schenkte. "Wenn dein Herz mal schwer wird!", sagte sie, lächelte und ging. Ich kannte sie nichtmals, sie saß bloß zufällig zur selben Zeit auf der selben Parkbank und hatte gemerkt, dass irgendetwas mit mir nicht stimmte. Gerade fühlte sich mein Herz an wie Blei. Oder wie ein großer, massiver Felsen. Ich ging hinaus in meinem Garten, grub mit den Händen ein kleines Loch mitten auf der Wiese. Ich war keine gute Gärtnerin, doch ich wusste, Wasser brauch alles was wachsen will und so stellte ich eine Gießkanne bereit. Ich legte das kleine Körnchen vorsichtig in das winzige Loch, schloss es mit Erde und tropfte etwas Wasser auf das ganze. Dann ging ich rein, denn ich wusste, soetwas dauert..

Doch schon 2 Stunden später ging ich wieder raus. Ich war so unheimlich neugierig. Und tatsächlich, man sah schon etwas. Ich eilte zu der Stelle und sah dieses wunderschöne Ding aus der Erde ragen. Eine Blume, die ich noch nie zuvor gesehen hatte. Auch nicht in einem Buch. Sie war unbeschreiblich schön. Sie war rot, richtig kräftig. Und sie leuchtete. Und irgendwie hatte ich das Gefühl, sie wärmte mich. Ich war sowas von fasziniert, dass ich alles andere vergaß...

Mittlerweile weiß ich, was die alte Frau meinte und dankte ihr in jedem Gebet für das, was sie mir ermöglichte.
Ich pfanzte ein bisschen ewige Liebe in meinen Garten des Lebens.

Von nun an werde ich dieses wunderbare Ding lieben und hegen und pflegen und ich hoffe, dass du mir dabei hilfst. <3

25.4.09 23:08


Glück in Portionen.

Da gibt es nicht, stelle ich bedauerlich fest. Entweder man besitzt das Glück oder es läuft vor einem das ganze Leben lang weg. Vor einiger Zeit saß ich alleine auf dem Sofa. Ich tat nichts; nur sitzen. Nichtmals Atmen gelang mir so wirklich. Dann wendete ich kurz meinen Blick vom Fenster ab. Auf dem kleinem Tisch links von mir lag ein Heftchen. Es sah gut aus. Ein schönes Heftchen mit einem buntem Cover. Ein Lügencover. Jede Zeitung und jedes Heftchen hat sowas. Ein Markenzeichen, das die Menschen lieben - wie auch ich. Ich begann also doch zu atmen. Hörte auf einfach vor mich hinzuvegetieren. Rutsche rüber zum Tischen links und nahm das schöne Heftchen mit dem echten Lügencover in die Hand. Ich las die Überschrift. "Sind wir nicht alle gerne glücklich?" , stand da groß und dick. "Ohja, das sind wir...", dachte ich mir und streichelte einmal über das Lügencover. Es hatte es nicht verdient, aber was solls. Ich las weiter "Das Glück für Zuhause!", stand etwas kleiner in der Ecke. "Nicht schlecht!", dachte ich mir und plötzlich überkam mich ein gutes Gefühl. "Wie so ein Glück wohl aussehen mag?" überlegte ich mir und fragte mich zugleich, ob ich es mir wohl leisten könnte. "Was solls?", dachte ich mir anschließend, "Du hast das Gift schon in der Hand, blätter doch ruhig drin rum..", und das tat ich dann auch. Da war es, das Glück. Seite 13 und 14 machten auf sich aufmerksam. Nicht schlecht das Glück, sogar einen Doppelseite. Ich schaute mir die bunten Bildchen an und begann nach und nach die Texte zu lesen. Ich ertappte mich öfters bei dem Gedanken, ob ich nicht vielleicht gerade verbotenes tat, ignorierte es jedoch, da der Text mich sehr fesselte. Unten auf der Seite 14 angekommen, las ich den Satz, der mein Leben verändern sollte! "Du willst das Glück auf deiner Seite? Bestell es dir! 24-Stunden-Service. Versandtfrei. Komplettparket: 143,95€"" (!) "Klingt super!", dachte ich mir. "Gar nicht so teuer..das gute Glück", war mein nächster Gedanke. Kurze Zeit später hatte ich das Glück schon bestellt.

Ein paar Tage später klingelte es an der Tür. Ich öffnete und 2 Männer fragen mich, wo meine Bestellung denn hin solle. Da ich mich schon sehr auf mein Glück freute, hatte ich schon einen Platz im Schlafzimmer hergerichtet. Die Männer belächelten mich. "Da soll es hin?", farge der eine seltsam lachend. "Ja aber natürlich, nur rein damit", sagte ich verwirrt. "Gute Frau, das ganze wiegt knapp 14 Tonnen und ist wirklich sehr groß", entgenete der eine. "Wie bitte? Das ist doch nicht ihr Ernst?! Da müssen sie hier falsch sein, ich hatte nur eine Probe für gerade mal 87 € bestellt!". Der Mann lachte. "Mitnehmen oder hier behalten?", fragte der andere. "Um Gottest Willen nehmen sie das mit! So viel Glück ist mir zu anstrengend!", sagte ich geschockt und so zogen sie von dannen.

So schnell wie ich das Glück haben wollte, war es auch schon wieder weg.

1.4.09 15:13


..klopf, klopf?

Es klopfte. Nicht zu wenig. Immer wieder und recht kräftig. "Mach weiter so und du hast ein Loch in meine Türe geklopft!", dachte ich und schrie "Verdammt noch mal, ich komme doch schon!". Dann ging ich zur Tür. Irgendwie hatte ich ein komisches Gefühl und es würde immer unangenehmer je näher ich der Tür kam. Ob es ein alkoholisierter Nachbar war? Oder ein grummeliger Postbote? Ein unterbezahlter Vertreter einer kuriosen Telefongesellschaft? Auf keiner dieser Menschen hatte ich gerade Lust. Eines stand fest, das Wesen auf der anderen Seite der Türe wollte mich dringend sprechen. Ich dachte nochmal kurz an das Loch in der Tür, das bald entstehen würde, wenn dieser jemand so weiterklopft. Und da mir meine Tür doch sehr an Herz gewachen war, fragte ich schonmal vorsichtig "Wer ist denn da?". Stille. "Halloooo?", war meine näachste Frage. Wieder nichts. Ich guckte durch den Türspion und sah...nichts! Ich hab doch etwas gehört! Und es klopfte auch noch weiter. Ich nahm die Kette aus dem Schloss, öftnete die Tür einen Spalt und fragte nochmal "Wer sind sie? was wollen sie? ich kaufe nichts!" und schaute mich um. Eine leise, tiefe, kratzige Stimme antwortete "Ich bin jemand aus deiner Vergangenheit..", doch ich sah nichts und hatte auch irgendwie das Gefühl, auf den Satz würde noch etwas folgen. "Ich werde dir nichts Gutes tun!", sagte die Person im nächsten Atmenzug. Das reicht! Ich schlug die Tür zu, hängte die Kette ein, suchte den Schlüssel auf dem kleinem Schränkchen neben der Tür und schloss die Türe nochmals ab. Ich zitterte am ganzen Körper und atmete als wäre ich einen Marathon gelaufen. Ich lehnte mich mit dem Rücken gegen die Türe, sackte zu Boden und weinte und ich wusste nicht, ob meine Vergangenheit schon fortgelaufen war...

..ich hatte angst, dass mir schlechtes getan wird..

Ich hab angst.
12.3.09 19:00


Bedingungslos.

Zusmamensein heißt, Bedingungen. Auf Dinge verzichten,sie aber nicht zu vergessen. Sich zu biegen, aber sich nicht zu verbiegen. Auf Gefühle eingehen, ohne auf sie einzutreten. Den Menschen schätzen, ohne ihn zu überschätzen. Die bessere Hälfte zu respektieren, ohne sich vor ihr zu fürchten. Jemandem Komplimente zu machen, ohne ihn zu vergöttern. Jemandem vertrauen, ohne ihm alles anzuvertaruen. Jemanden beschützen, ohne ihn zu kontrollieren. Jemanden umarmen, ohne zu erdrücken.

Lauter Bedingenungen, und es gibt noch mehr.

Eines ist bedingungslos - jemanden lieben.

9.3.09 21:29


..Seelenwinter.

Mein Kopf ist leer, mein Herz ist rein, wie frischgefallner Schnee,
der mich in eine Decke hüllt, es tut schon nicht mehr weh.
So unschuldig, so schützend weich, so völlig unberührt
schützt er mein Herz und kühlt es fein, bis es nichts mehr spürt.
Mein armes Herz, mein armer Kopf, sind lichterloh verbrannt,
doch schmerzt, nichts mehr, es ist vorbei, Schnee bedeckt das Land.
Ein Schnee der sich Vergessen nennt, er fiel an diesem Morgen,
er heilt, wenn er nur hoch genug, von Kummer und von Sorgen.
So mag er liegen, Jahr und Tag, so rein und unversehrt,
doch in mir drinn, mein Feuerherz, an einem Funken zehrt.
Und irgendwann, zur rechten Zeit, wenn wir einmal beisammen,
sprich nur das rechte Wort zu mir, ich steh wieder in Flammen.
5.3.09 16:46


..grenzweg.

Ich gehe einen kleinen Pfad entlang. Rechts von mir eine Wiese der Erinnerungen. Blumen in unterschiedlichen Fasetten und Farben. Glück, Hoffnung, Ziele, Zweisamkeit, Leichtigkeit, Vertrauen, Wärme und Halt spiegeln sich in den Blumen wieder; es sind viele Blumen.  Schmetterlinge und Bienen fliegen über der Wiese - Schmetterlinge im Bauch und Bienen im Popo. :x Die Sonne lacht und der wunderschöner Blick auf dieses Blumenmeer lässt mich an schöne Tage erinner, ich werde glücklich.

Ich wende meine Blick...

Links von mir ein Zaun. Ein schwerer Maschendrahtzaun. Hoch aber durchschaubar. Ich blicke etwas zögernd. Keine Wiese. Keine Blumen. Kein einziges Tierchen summt. Dieses Fleckchen Erde scheint wie abgebrannt, tot. Mich erinnert dieser Anblick an Verletztung, Einsamkeit, Trauer, Miss - und Unverständnisse, Egoismus, Wut, Gefangenschaft, Naivität und zerstörte Seele. Mein Herz wird schwer und auch die Luft scheint hier von falschen Gefühlen gemischt und schnürrt mir die Kehle zu. Alles in mir tut weh, mein Kopf ist leer.

Ich wende meinen Blick wieder auf den Boden..

Ich gehe meinen Weg. Schaue nicht mehr zur Seite, zu keiner von beiden. Auch die Blumenwiese hat jetzt einen faden Nachgeschmack. Es scheint sie nicht ohne die Schattenseite zu geben. Also laufe ich. Ich sehe den Stein vor mir auf dem Boden, er erinnert mich an dich und ich falle hin. Der Ascheboden drückt sich in meinen Körper. Meine Knie sind auf und blutig. Meine Hände schmerzen. Ich weine. Schau an mir runter. Blicke dann in den Himmel und will ganz laut schreien. Doch erst kommt nichts. Ich bin wie stumm, versuche es aber weiter. Unter Tränen schrei ich endlich "GOTTVERDAMMT, WIESO?!". Ich sitze noch eine Weile dort.. Ich werde den dieses stoplern niemals vergessen, sitze und versuche zu verarbeiten was mir wiederfahren ist. Ich bin traurig, alles ist gerade falsch und verloren.. Ich sitze und werde auch noch länger sitzen bleiben..

Wann kann ich endlich wieder aufstehen und den Grenzweg mit erhobenem Kopf und auf beide Seiten blickend entlanglaufen, ohne Gut und Böse zu fühlen?
1.3.09 16:36


confusing..to the senses..

Sinnverwirrend.

Ich verstehe gerade gar nichts mehr. Du gehst, du liebst. Du verwirrst mich. Du willst weg, doch du willst bleiben. Du willst fort und weißt nicht, was auf dich wartet, was es dir bringt. Bleibt doch! ._. Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Kennst du das nicht? Wenn man etwas verloren hat, merkt man erst wie viel es einem Wert ist! Ich weiß es jetzt und will es dir so gerne beweisen, doch du lässt mich nicht. Sag, was bringt dir das? Ich will dir zeigen, welchen wert du hast! Gibt mir doch die Chance dazu!? Ich lasse nichts unversucht. Glaub mir, ich stelle mich um, auf den Kopf, waagerecht, senkrecht. Ich strecke dir meine Hand entgegen, nimm sie! Meine Finger schreien nach Veränderung, nach Halt, nach Liebe, nach dir. Komm zurück zu mir. Du bist alles was ich wollte, alles was ich hatte. Bist Vegangenheit, Gegenwart und Zukunft. Bist Normalität und Abenteuer. Bist so stark und doch so verweichlich, halt suchend. Ich will dir doch alles bieten, damit du dieses ausleben kannst! Zeig mir Fasetten und Möglichkeiten zu leben. Lebe mit mir, geh nicht.

Believe in love..

 > fortsetzung folgt.

28.2.09 13:34


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